- Weihnachten 2025 – Gedanken von der Romita
- Franziskusfest auf der Romita
- Pfingsten 2025 – Brief an die Freunde
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Die Romita
Ist ein einsamer, stiller, Ort, hoch in den umbrischen Bergen (800m), reich an Geschichte, Kultur, Spiritualität und Naturschönheit. Eine weiße Insel inmitten von grünen Wäldern.
Franziskus von Assisi hat 1213 an diesem Ort verweilt, die uralte Kapelle im Wald renoviert und einen kurzen Text verfasst („Exhortatio ad laudem Dei“), welcher den Sonnengesang vorwegnimmt.
Die Romita (=einsamer Ort), ursprünglich L’Eremita (=Eremitage, Einsiedelei), war 650 Jahre lang ein Franziskanerkloster, dann über 130 Jahre verlassen und zur Ruine verfallen.
1991 wurde sie von Bruder Bernardino wiederentdeckt und unter seiner Leitung von tausenden Freiwilligen wieder aufgebaut.
Heute erstrahlt sie in ihrem ursprünglichen Glanz.
Dieser besondere Ort liegt zwischen Rom (110 km) und Assisi (70 km); 30 km von Spoleto, 15 von Terni, 10 von Acquasparta und 6 km von Cesi entfernt.
Leben auf der Romita
Das Leben auf der Romita – geprägt von Gebet, Meditation, Arbeit, Stille, Zuhören und Gesang – ist ein Leben, das entkleidet, und gerade dadurch das Selbstverständnis und das Staunen über das große Geheimnis des Lebens bereichert.
In einem Klima der Herzlichkeit und des Vertrauens möchte sie Menschen offen empfangen und beschenken. Wir haben die antiken Mauern wieder aufgebaut, um sie mit Menschen, Ideen und Taten zu füllen.
In letzter Zeit entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, zur Romita zu kommen: einzelne Pilger, suchende Gruppen, Gemeinschaften auf dem Weg. Es ist ein stiller, aber beständiger Strom von Seelen, die nach Zuhören, Stille und Wahrheit suchen. Die Romita nimmt alle herzlich auf und bietet allen eine Zeit und einen Raum außerhalb der Zeit, wo das, was wirklich zählt, sichtbar werden kann. Dieser wachsende Wunsch, hierherzukommen, ist ein wertvolles Zeichen: der Traum der Romita lebt und wirkt anziehend.
Wer kommen kann
Alle sind willkommen (Junge, Alte, Familien mit Kindern, Gläubige, Agnostiker, Christen, Atheisten, Freigeistige) – unter der Bedingung, dass sie überzeugt (oder mindestens neugierig), gerne und frei an diesem Programm teilnehmen und sich respektvoll gegenüber der Schöpfung und all’ ihren Geschöpfen, der Romita und ihren Bewohnern verhalten, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze.
Das Leben hier oben ist einfach und schlicht.
Allgemeine Hinweise
- Anmeldung: Bitte melde deinen Besuch an (per Mail oder Telefon).
- Einlass: Betrete das Gelände der Romita nicht eigenmächtig! Rufe per Handy die Festnetznummer an (sie steht am Tor) oder mach dich akustisch bemerkbar, um eingelassen zu werden.
- Hunde: auf der Romita leben auch Hunde. Sie bewegen sich frei auf dem ganzen Grundstück. Daher können auch keine eigenen Hunde mitgebracht werden!
Hunde sind kein Spielzeug! Sie leben frei und im Rudel. Berühre sie nur,
wenn sie selbst zu dir kommen. Gebe den Hunden niemals Futter. - Der gesamte innere Klosterbereich ist ein besonderer Ort. Die Kapelle und die
Kirche sind Orte der Stille. Wenn die Glocke ruft, gehen wir in Stille zum Gebet/zur Meditation, nicht nur um uns zu versammeln, sondern auch um uns innerlich zu sammeln. - Die Mahlzeiten nehmen wir gemeinsam ein. Das Frühstück immer in Stille.
Stille bedeutet nicht leise zu sprechen, sondern nicht zu
sprechen. Die Körpersprache: Mimik und Gestik, Blicke, Handbewegungen und
ein Lächeln sagen mehr als tausend Worte. - Wir haben ein klug ausgedachtes Wassersystem aus der Zeit der Brüder. Zisternen sammeln das kostbare Regenwasser zum Kochen, Waschen, Duschen und für die Toilette. Gehe sorgsam mit Wasser und Reinigungsmitteln um.
- Im gesamten inneren Bereich der Romita ist das Rauchen nicht erwünscht. Solltest du nicht darauf verzichten können, erfrage den erlaubten Bereich zum Rauchen. Hinweis: bei Trockenheit besteht Waldbrandrisiko!
- Das Hausrecht übt Salomè aus.
